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Die Servicenummer der MediCuss GmbH: 03391 65 99 55 ... rund um die Uhr erreichbar![]() Diabetesschwerpunkt ![]() ![]() ![]() |
Die Anzahl von Diabetes mellitus betroffenen Menschen nimmt zu. Zurzeit leben ungefähr 6 Millionen diagnostizierte Diabetiker in Deutschland. Mit 90 Prozent haben die meisten Betroffenen einen Typ II Diabetes. Bei den meisten wird der Diabetes mellitus durch Zufall festgestellt oder sind noch unentdeckt. Viele der Betroffenen sind anfangs völlig überfordert und wissen nicht richtig mit ihrer Krankheit umzugehen.
Die Mitarbeiter unseres Pflegedienstes werden durch unsere Diabetes - Fachkraft und durch Schulungen immer auf dem neuesten Stand gehalten und sind durch ihr Hand in Hand arbeiten mit den Ärzten, nicht nur im Punkt Diabetes, der perfekte Ansprech-partner.

Das MediCuss Pflege- & Serviceteam bietet eine umfangreiche und qualitätsgesicherte Versorgung von Patienten mit Diabetes mellitus
Unsere Ziele:
Krankenkassen, Apotheken usw.
Die Leistungsziele werden im Rahmen der Behandlungspflege von Diabetikern aus Diabetessicht definiert. Die pflegerischen Ziele leiten sich hieraus ab.
Diabetesspezifische Leistungsziele sind:
(zur Verhinderung von Folgeerkrankungen) ein.
Pflegerische Leistungsziele sind:
Selbstversorgungskompetenz des Diabetikers,
diabetesspezifischer Werte (z.B. Blutglukosewerte, Spitzstellen) und der genaue
Leistungsnachweis.
Die Leistungsziele werden mit dem Patienten bzw. den Angehörigen besprochen, um die weitestgehende Mitwirkung zu erhalten.
Mit dem Arzt werden neben dem Leistungsauftrag die jeweiligen Therapieziele abgesprochen.
Unsere Leistungen:
Grundlage für die Leistungserbringung ist der entsprechende Leistungsauftrag mit dem Therapieplan die von Ihrem Arzt verordnet werden - Verordnung häuslicher Krankenpflege
Nach ihm richten sich Art, Dauer, Häufigkeit und Qualität der Leistungserbringung.
Ergänzend zur Erbringung der eigentlichen Leistung werden Krankenbeobachtung, Berichtswesen und Pflegedokumentation gefordert.
Nach dem Prinzip: „Erhalt der Selbstversorgungskompetenz“ werden Leistungen in folgender Reihenfolge erbracht:
sichergestellt)
Selbstversorgung gegeben oder herstellbar ist).
Neben diesen Leistungen bieten wir auch eine umfassende Ernährungsberatung an.
Jeder Diabetiker wird von einer Diabetes-Pflegefachkraft bzw. einer geschulten Pflegefachkraft nach den gleichen Vorgehensweisen auf Basis des gleichen evidenzbasierten Wissens betreut.
Wir arbeiten nach festen Qualitätsstandards, um eine einheitliche und qualitätsgerechte Versorgung sicherzustellen.
Der Diabetes - Behandlungspflegeprozess

Feststellung des Risikos für Begleit- und Folgeerkrankungen sowie
Statuserhebung für bestehende Diabetes Folgeerkrankungen, Therapiestatus
(Ernährung, Bewegung, Medikamente)
Erfassung von Schlafrhythmus, Essrhythmus, Abwesenheiten und Besonderheiten
Analyse der Einflussfaktoren - Essprofil, Bewegungsprofil und Medikamentenprofil
Soll/Ist der Stoffwechseleinstellung - Evaluation
Analyse der Selbstversorgungskompetenzen - Blutzuckermessung, Unter-/Überzuckerung, Ernährung,
medikamentöse Behandlung, Teilnahme an Diabetesschulung/Hypertonieschulung, Teilnahme am
DMP - Disease Management Programm für Diabetes Typ 1 oder 2
Leistungsauftrag, Therapieziele, Insulinanpassung, Besonderheiten, Arztbenachrichtigung, geplante
Kontrolluntersuchungen
Erstellen der Fußanamnese, Fußinspektion, Status von Fußpflegemaßnahmen, Status der Schuhe und Strümpfe
--> ggf. einleiten von Maßnahmen
Diabetes mellitus – was ist das?
Diabetes mellitus Typ-1
Typ-1-Diabetes
wurde früher “Jugenddiabetes” genannt, da er bei Kindern und
Jugendlichen bis zu dem 40. Lebenjahr auftrat. Es kommt zum völligen
Ausfall der Insulinproduktion. Ursache hierfür ist meist eine
Autoimmunreaktion, bei dem fehlgesteuerte Abwehrkörper die Insulin
produzierenden Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstören. Diese
Antikörper sind allerdings schon Jahre zuvor im Blut nachweisbar,
obgleich sich der Diabetes mellitus erst bemerkbar macht, wenn über 80%
der ß-Zellen zerstört sind.
Ein Typ-1-Diabetiker ist zeit seines Lebens von Fremdinsulin abhängig, da sonst der sichere Tod bevorsteht. Nur rund 5% aller Diabetiker gehören diesem “Typ” an. Die Behandlungsmöglichkeiten sind trotz dieses gleichen Symptoms, absolute Insulinarmut, unterschiedlich. In den 90er Jahren machte die ICT auf sich aufmerksam, da zum ersten Mal die Nahrungsansprüche des Diabetikers die Insulinmenge entschieden und nicht umgedreht. Gleichzeitig wurde mit dem Normalinsulin realtiv spontane Mahlzeiten möglich. Eine, auch technische, Weiterentwicklung der ICT (intensivierte Therapie) war die CSII (Pumpentherapie).
Ein Typ-1-Diabetiker ist zeit seines Lebens von Fremdinsulin abhängig, da sonst der sichere Tod bevorsteht. Nur rund 5% aller Diabetiker gehören diesem “Typ” an. Die Behandlungsmöglichkeiten sind trotz dieses gleichen Symptoms, absolute Insulinarmut, unterschiedlich. In den 90er Jahren machte die ICT auf sich aufmerksam, da zum ersten Mal die Nahrungsansprüche des Diabetikers die Insulinmenge entschieden und nicht umgedreht. Gleichzeitig wurde mit dem Normalinsulin realtiv spontane Mahlzeiten möglich. Eine, auch technische, Weiterentwicklung der ICT (intensivierte Therapie) war die CSII (Pumpentherapie).
Diabetes mellitus Typ-2
Diabetes
mellitus Typ 2 ist eine der häufigsten Stoffwechselkrankheiten
weltweit. Derzeit leiden in Deutschland 6 Millionen Menschen an
Diabetes mellitus und die Tendenz ist steigend, was v.a. auf unsere
Lebensgewohnheiten, wie eine zu fettreiche und unausgewogene Ernährung
sowie zu wenig Bewegung zurückzuführen ist.
Der Diabetes an sich folgt einem sehr einfachen Erkrankungsmodell. Das Verhältnis zwischen Insulinverwertung und Insulinangebot ist gestört – der Körper kann Kohlenhydrate wie Zucker nicht mehr richtig verarbeiten, was in einem erhöhten Blutzuckerspiegel resultiert. Der über längere Zeit erhöhte Blutzuckerspiegel wiederum ist die Ursache für die diabetesspezifischen Begleitkomplikationen, wie Nerven-, Nieren-, Seh- und Gefäßschädigungen.
Im Gegensatz zum Typ-1-Diabetes bildet der Körper beim Typ-2 zunächst noch das Hormon Insulin, kann es aber nicht richtig verarbeiten. Der Typ-2-Diabetes wird auch als Altersdiabetes bezeichnet, da er besonders häufig bei älteren Menschen auftritt. In Deutschland leidet jedoch unter den 55 jährigen schon jeder Dritte an Diabetes und zunehmend wird auch bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen die Erkrankung diagnostiziert. Zum eigentlichen Erkrankungsbeginn führt der erhöhte Blutzuckerspiegel kaum zu Komplikationen. Der Diabetes tut zu diesem Zeitpunkt nicht weh – daraus erwächst kein Leidensdruck. In einem schleichenden Prozess steigt der Blutzuckerspiegel über Jahre, beeinflusst durch die Lebensgewohnheiten der betroffenen Personen.
Die Krankheit wird gewissermaßen verschleppt, es kommt über einen längeren Zeitraum zu einem erhöhten Blutglukosespiegel, der sich schließlich in der Weise verstärkt, dass sich der Patient mit ersten Begleitkomplikationen bei seinem Arzt vorstellt. Der Typ-2-Diabetes tritt häufig gemeinsam mit anderen Wohlstandskrankheiten wie hohen Blutdruck, hohen Blutfettwerten und Übergewicht auf. Diese Kombination wird auch als Metabolisches Syndrom bezeichnet.
Der Diabetes an sich folgt einem sehr einfachen Erkrankungsmodell. Das Verhältnis zwischen Insulinverwertung und Insulinangebot ist gestört – der Körper kann Kohlenhydrate wie Zucker nicht mehr richtig verarbeiten, was in einem erhöhten Blutzuckerspiegel resultiert. Der über längere Zeit erhöhte Blutzuckerspiegel wiederum ist die Ursache für die diabetesspezifischen Begleitkomplikationen, wie Nerven-, Nieren-, Seh- und Gefäßschädigungen.
Im Gegensatz zum Typ-1-Diabetes bildet der Körper beim Typ-2 zunächst noch das Hormon Insulin, kann es aber nicht richtig verarbeiten. Der Typ-2-Diabetes wird auch als Altersdiabetes bezeichnet, da er besonders häufig bei älteren Menschen auftritt. In Deutschland leidet jedoch unter den 55 jährigen schon jeder Dritte an Diabetes und zunehmend wird auch bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen die Erkrankung diagnostiziert. Zum eigentlichen Erkrankungsbeginn führt der erhöhte Blutzuckerspiegel kaum zu Komplikationen. Der Diabetes tut zu diesem Zeitpunkt nicht weh – daraus erwächst kein Leidensdruck. In einem schleichenden Prozess steigt der Blutzuckerspiegel über Jahre, beeinflusst durch die Lebensgewohnheiten der betroffenen Personen.
Die Krankheit wird gewissermaßen verschleppt, es kommt über einen längeren Zeitraum zu einem erhöhten Blutglukosespiegel, der sich schließlich in der Weise verstärkt, dass sich der Patient mit ersten Begleitkomplikationen bei seinem Arzt vorstellt. Der Typ-2-Diabetes tritt häufig gemeinsam mit anderen Wohlstandskrankheiten wie hohen Blutdruck, hohen Blutfettwerten und Übergewicht auf. Diese Kombination wird auch als Metabolisches Syndrom bezeichnet.
Diabetes mellitus Typ 3 und 4
Neben
dem Typ 1 und 2 gibt es auch noch die Typen 3 und 4. Typ 3 wird in 8
Unterstufen aufgeteilt, denn er kann aus vielen verschiedenen
Erkrankungen oder Defekten an den Erbanlagen entstehen. Typ 4 ist
der sogenannte Schwangerschaftsdiabetes, der gefährlich für das
ungeborene Baby und die Mutter werden kann. Meistens verschwindet er
nach der Schwangerschaft, kann aber auch später zu einem Typ 2 werden.
Anders als die Typeneinteilung nach Entstehungsart ist die neue Einteilung der WHO, bei der der Diabetes nach seiner Behandlungsform eingeteilt wird.
Anders als die Typeneinteilung nach Entstehungsart ist die neue Einteilung der WHO, bei der der Diabetes nach seiner Behandlungsform eingeteilt wird.
Typische Symptome bei Diabetes mellitus
Welche Symptome (Krankheitszeichen) bei Diabetes mellitus auftreten, hängt von dem Grad des Insulinmangels und den damit verbundenen Stoffwechselstörungen zusammen.
Die wichtigsten Symptome sind:
Anfänglich
können besonders beim Diabetes Typ 2 die Beschwerden völlig fehlen,
sodass die Diagnose oft zufällig erfolgt. Insgesamt entwickelt sich der
Typ-2-Diabetes eher schleichend und nicht selten werden die Symptome
übersehen. Bei Diagnose können jedoch schon Folgeschäden an Herz,
Nerven, Niere oder Augen vorhanden sein.
Im Gegensatz dazu
beginnt der Typ-1-Diabetes meist plötzlich und heftig mit deutlichem
Gewichtsverlust, häufigem Wasserlassen und starkem Durst. Ohne
Behandlung kann sich relativ rasch eine Stoffwechselentgleisung bis hin
zum diabetischen Koma entwickeln.
Folgeschäden bei Diabetes mellitus
Ein schlecht eingestellter
Blutzuckerwert kann zu folgenden Schädigungen an großen und kleinen
Blutgefäßen, den so genannten makro- und mikroangiopathischen
Folgeerkrankungen führen:
Diabetische Retinopathie: Dabei
handelt es sich um eine Beschädigung der Netzhaut (Retina) am
Hintergrund des Augapfels. Diabetes beschädigt die kleinen Blutgefäße
der Netzhaut, da Traubenzucker (Glukose) und andere Zuckerstoffe sich
an den Gefäßwänden ablagern und so die ausreichende Durchblutung
vermindert wird. In Europa und den USA ist die diabetische Retinopathie
die häufigste Erblindungsursache bei Menschen zwischen dem 20. und 65.
Lebensjahr. In Deutschland erblindet alle 90 Minuten ein Diabetiker.
Neuropathie: Der Diabetes kann die Nerven auf zwei Arten angreifen:
indirekt über die verminderte Blutversorgung und direkt als Folge eines
zu hohen Blutzuckerspiegels. Infolge des erhöhten Blutzuckerspiegels
verkleben die Blutgefäße, welche die Nerven in Armen und Beinen mit
Blut versorgen, so dass es zu Durchblutungsstörungen der Nervenfasern
kommt. Dies hat zur Folge, dass der Nerv nicht mit der ausreichenden
Menge Sauerstoff versorgt wird. Dabei kommt es zu
Kurzschlussreaktionen, die die Nerven schädigen.
Nierenversagen: Die Nieren werden durch die diabetische
Mikroangiopathie und den damit verbundenen Durchblutungsstörungen
geschädigt. Diese Nierenschädigung kann zu einem chronischen
Nierenversagen führen und eine regelmäßige künstliche Blutwäsche
(=Dialyse) notwendig werden lassen. Zudem bewirkt die Schädigung der
Nieren einen hohen Blutdruck, der in der Regel medikamentös behandelt
werden muss.
Diabetischer Fuß: Die verminderte Durchblutung
und die Schädigung der Nerven verbunden mit Gefühlsstörungen in den
Füßen führen zu offenen, schlecht heilenden Wunden und Geschwüren, die
auch heute noch Amputationen notwendig machen können. Vorbeugende
Maßnahmen und eine entsprechende Aufklärung der Patienten über die
richtige Fußpflege (regelmäßiges Waschen der Füße mit lauwarmem
Seifenwasser und gründliches Abtrocknen, Vermeidung von Verletzungen
bei der Pediküre) und das geeignete Schuhwerk sind absolut unumgänglich.
Weitere Folgeschäden: Beim Diabetes mellitus treten auch
Veränderungen an den großen Blutgefäßen auf (=diabetische
Makroangiopathie). Hierbei handelt es sich um Arteriosklerose. Vor
allem in Verbindung mit erhöhten Blutfettwerten, hohem Blutdruck,
Übergewicht und Nikotingenuss sind chronisch erhöhte Blutzuckerwerte
ein wesentlicher Risikofaktor für Herzinfarkte und Schlaganfälle.
Weitere schwerwiegende Folgen eines Diabetes mellitus können Störungen
der Libido und Erektionsprobleme sein.
Zu
den diabetischen Folgeschäden zählen neben Nierenerkrankungen
(Nephropathie) und Augenerkrankungen (Retinopathie) vor allem
Durchblutungsstörungen (Mikro- und Makroangiopathien) sowie
Nervenschädigungen (Neuropathie). Die beiden letztgenannten
Erkrankungen führen dazu, dass das Schmerzempfinden nachlässt. Dies
betrifft in vielen Fällen die Füße des Diabetikers. Um die
Verletzungsgefahr durch Stöße, Hitze u.a. sowie die daraus folgenden
Komplikationen zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, folgende Regeln zu
beherzigen.
10 Regeln für gesunde Füße
1. Waschen Sie Ihre Füße täglich mit lauwarmem Wasser (ca.37°C) und einer milden Seife. Verwenden Sie ein
Thermometer zur Kontrolle der Temperatur. Dauer: max. 5 Minuten!
2. Trocknen Sie Ihre Füße gut ab, v.a. zwischen den Zehen!
3. Cremen Sie anschließend Ihre Füße gut ein!
4. Tragen Sie vorzugsweise Socken bzw. Strümpfe aus Wolle oder Baumwolle. Wechseln Sie diese täglich!
5. Bei Neigung zu kalten Füßen können Bettschuhe getragen werden. Keine Wärmflaschen oder elektrische Heizkörper
verwenden (Verletzungsgefahr)!
6. Feilen Sie Ihre Nägel immer nur gerade, niemals schneiden (Verletzungsgefahr!). Das Entfernen der Hornhaut sollte nur
mit einem Naturbimsstein erfolgen (niemals Zangen, Messer, Rasierklingen etc.)!
7. Kaufen Sie Ihre Schuhe immer am späten Nachmittag, da dann die Füße ihre Normalform haben. Kaufen Sie Schuhe
aus weichem Leder ohne harte Nähte!
8. Untersuchen Sie Ihr Schuhwerk täglich auf Gegenstände, intaktes Innenfutter und andere Dinge, die die Haut verletzen
können!
9. Schützen Sie Ihre Füße vor Sonnenbrand!
10. Schauen Sie Ihre Füße täglich an und melden Sie Veränderungen sofort dem behandelnden Arzt!
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind wichtig!
Um Folgeerkrankungen vorzubeugen bzw. rechtzeitig zu erkennen, werden für Diabetiker regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Arzt empfohlen.
Alle drei bis sechs Monate sollten kontrolliert werden:
an der Nieren)
Einmal jährlich sollten folgende Kontrollen erfolgen:
Alle
diese Untersuchungen sind Bestandteil des von der Deutschen
Diabetes-Gesellschaft entwickelten Gesundheitspass Diabetes DDG.
Manchmal können auch noch weitere technische Untersuchungen notwendig
sein, wie zum Beispiel eine 24-Stunden-Blutdruckmessung oder ein
Ultraschall des Herzens.
Therapie des Diabetes mellitus
Da
Typ-1-Diabetikern die Insulinproduktion fehlt, müssen sie sich von
Anfang an Insulin zuführen. Typ-2-Diabetes wird gemäß den Leitlinien
der Deutschen Diabetes-Gesellschaft zuerst mit einer Änderung des
Lebensstils behandelt. Dies sieht vor allem eine Diät und mehr Bewegung
vor. Eine diabetesgerechte Ernährung beinhaltet die Zufuhr aller
essenziellen Nahrungsbestandteile, fettarmes, kohlenhydrat- und
ballaststoffreiches Essen, Erhaltung bzw. Erzielung des Idealgewichts
bzw. Abbau von Übergewicht bei Typ 2-Diabetes. Reichen diese Maßnahmen
nicht aus, beginnt die Therapie mit unterschiedlichen Wirkstoffen, die
in Tablettenform eingenommen werden, so genannten oralen Antidiabetika,
die zum Teil einen günstigen Einfluss auf die Gewichtsreduzierung haben
und eine flexible Ernährung ermöglichen.
Wenn diese Medikamente nicht mehr in der Lage sind, eine möglichst normale Blutzuckereinsteilung zu gewährleisten, sollte schnellst möglich die Therapie mit Insulin begonnen werden. Aktuell spritzen etwa 1,4 Millionen Diabetiker in Deutschland Insulin.
Wenn diese Medikamente nicht mehr in der Lage sind, eine möglichst normale Blutzuckereinsteilung zu gewährleisten, sollte schnellst möglich die Therapie mit Insulin begonnen werden. Aktuell spritzen etwa 1,4 Millionen Diabetiker in Deutschland Insulin.

Was ist Diabetes mellitus: Krankheitsbild und Häufigkeit
BE - Tabellen nach Herstellern sortiert

BE - Tabellen nach Nahrungsmittel sortiert
Wieviel BE, Fett und Eiweiß sollte ich täglich essen?

Überzuckerung (Hyperglykämie)
Unterzuckerung (Hypoglykämie)

Übersicht Insulin Pens
Diabetes Risikotest



